Unterwegs in Lateinamerika: Peru!

Lima

Lima ist prima – das war ein Binnenreim, der mir öfter durch den Kopf ging, während ich duch die Straßen von Perus Hauptstadt spazierte. Allerdings kann man das nicht von allen Stadtvierteln sagen. In San Isidro etwa, wo ich meine Bleibe hatte, oder in Miraflores ist es recht nobel. Auch das historische Zentrum ist ok, aber schon einen Block weiter regiert die Armut und in den Straßen stinkt es nach Urin. Hier ein paar ungeordnete Impressionen.

Cusco

Cusco ist die ehemalige Hauptstadt des Inkareiches und einige Monumente weisen noch darauf hin. Aber natürlich ist der Einfluss der spanischen Kolonialherren ungleich größer. Die meisten der untenstehenden Fotos sind auf der Plaza de Armas („Waffenplatz“) entstanden.

Machu Picchu

Die Touristenattraktion Nr. 1 in Peru heißt Machu Picchu. Jeder kennt das ikonische Foto der berühmten Inka-Stätte (wenn nicht, später folgt eins :-)). Machu Picchu – auf Deutsch „Alter Berg“ – wurde wohl erst Mitte des 15. Jahrhunderts erbaut und bereits in den 30er Jahren des 16. Jahrhunderts wieder verlassen (Inka-Bürgerkrieg und Ankunft der Spanier). Jahrhundertelang war der Ort bedeutungslos bis zu seiner „Wiederentdeckung“ 1911. Mehr will ich hier nicht schreiben; kann man ja bei Interesse problemlos nachschlagen.

Von Cusco fährt man mit einem absurd überteuerten Zug nach Aguas Calientes; allerdings geht die Strecke durch ein sehr schönes Tal. Hier ein paar Fotos aus dem Zug.

Von Aguas Calientes aus gelangt man zu Fuß oder mit einem Bus nach Machu Picchu. Ich natürlich zu Fuß. Am Vortag angereist bin ich am nächsten Tag um 4 Uhr aufgestanden, um um 5 Uhr am Checkpoint im Tal zu sein (früher machen die nicht auf). Dann eine knappe Stunde Aufstieg und als erster am Einlass um 6 Uhr. Alles war noch in Nebel gehüllt.

Also bin ich erst einmal zum Berg Machu Picchu hoch. Erneut etwa eine Stunde Aufstieg mit der Befürchtung, dass u.U. von oben wegen des Nebels nichts zu sehen sein würde. Bilder vom Weg.

Doch oben angekommen kam plötzlich die Sonne raus und die Aussicht war überwältigend.

Dann wieder den Berg runter und durch die Areale 3 und 4. Und von hier kann man auch dieses ikonische Bild machen:

Kleiner Scherz. So soll das dann wohl aussehen:

Es folgen noch ein paar Impressionen dieser faszinierenden Inkastätte.

Und hier noch zwei Bilder in s/w – eins, das meines Erachtens die Vergänglichkeit aller menschlichen Bestrebungen noch anders wiedergibt (besser?). Und eins, bei dem der Schwerpunkt tatsächlich auf der Struktur der Steine liegt. Ich wollte sie nicht mit den Farbfotos vermischen…

Und zum Abschied einer der neuen Bewohner der alten Inkastätte.

Der Regenbogenberg

Mittlerweile gilt dieser Berg als zweitgrößte Touristenattraktion Perus. Die Bilder im Netz sahen vielversprechend aus, also habe ich von Cusco aus eine Tour gebucht. Fotogen fand ich nicht nur den Regenbogenberg an sich, sondern auch das Drumherum, wie etwa die Einheimischen, die den höhengepeinigten Touristen ihre Transportdienste anboten.

Der Titicacasee

Diesen See teilt sich Peru mit Bolivien. Da ich mir die peruanische Seite angesehen habe, erscheinen die Fotos dazu hier (und nicht auf „Unterwegs in Lateinamerika: Bolivien!“). Leider erschließt sich die Größe des Sees von Puno aus nicht so richtig, da weite Teile mit Schilfgras bedeckt sind. Dieses verwendet das Volk der Uros seit Jahrhunderten dazu, seine schwimmenden Inseln zu bauen.

Das war’s aus Peru. Weiter geht es mit Bolivien. Nos vemos ahí.

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