Unterwegs in Lateinamerika: Ecuador!

Die Hauptstadt Quito ist mit einer Höhe von 2800 Metern über dem Meeresspiegel die höchstgelegene. Ich hatte daher Befürchtungen, mit dem Atmen Probleme zu bekommen. Doch das hielt sich in Grenzen, vielleicht auch, weil ich in Mexiko fast unbemerkt schon auf 2500 Metern gewesen bin – in Zacatecas. Von Quito aus habe ich am zweiten Tag gleich einen Tagesausflug gemacht: zum Vulkan Cotopaxi.

Cotopaxi

Der Cotopaxi ist fast 5900 Meter hoch und damit der zweithöchste Berg Ecuadors. Und außerdem ist er aktiv, d.h. er speit gerne mal heiße Asche und übelriechende Dämpfe aus. Was das anbelangt hatten wir bei unserem Ausflug aber Glück: Der Vulkan zeigte sich von seiner netten Seite.

Für den Aufstieg wappnete ich mich mit Coca-Bonbons und achtete darauf möglichst tieft zu atmen. Und siehe da: Ich war richtig euphorisch unterwegs und beglückte die Mitreisenden sogar mit einem kleinen Liedchen :-). Wir stiegen bis zum Gletscher auf ca. 4400 Meter Höhe hinauf.

Von dort oben hatte man eine ganz schöne Aussicht, wenn sich der Dunst mal ein wenig verzog.

In einer Pause beim Abstieg lohnte sich ein Blick zurück.

An der Stelle angekommen, an der unser kleiner Bus stand, hatte sich auch ein Fuchs eingefunden.

Und natürlich darf an solch einem Tag auch ein Alpaca nicht fehlen.

Quilotoa

Ein weiterer Vulkan, den man von Quito aus an einem Tag besuchen kann, ist der Quilotoa. Das Besondere an ihm: Er hat einen Kratersee, der seine Farbe je nach Tageslicht und nach dem Ausstoß unterirdischer Gasquellen verändert. Das gewünschte Türkis kann man natürlich auch mit Lightroom erzeugen, wenn man gerade kein Glück hat :-)…

Unten am See fanden ein paar einheimische Touristen mehr Interesse an einem „falschen“ Alpaca als an einem echten..

Mit echten Alpacas machen die jungen Nachkommen einiger Ureinwohner ein ganz gutes Geschäft, indem sie 50 Cent für ein Foto verlangen…

Ein weiteres Geschäft ist der Transport von Touristen raus aus dem Krater, denn der Aufstieg ist ziemlich anstrengend.

Auf dem Weg zwischen Quilotoa und Quito befindet sich ein recht sehenswerter Cañon.

Baños

Etwa vier Busstunden von Quito entfernt Richtung Süden befindet sich der Kurort mit dem passenden Namen Baños (baños bedeutet Bäder). Hier habe ich mich ein paar Tage erholt. Die folgenden Fotos sind auf einem kleinen Ausflug entlang der „Wasserfallstrecke“ entstanden.

Chimborazo

Der Chimborazo ist mit 6263 Metern der höchste Berg Ecuadors. Leider ist er nur selten ganz zu sehen.

Meinen Aufstieg habe ich nach anderthalb Stunden abgebrochen, weil es immer nebliger wurde.

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